Der Fahnenmast am Dorfgemeinschaftshaus in Darrigsdorf

Die Idee einen Fahnenmast am Dorfgemeinschaftshaus aufzustellen, wurde auf dem 80. Geburtstag von Hildegard Düvel, Darrigsdorf 2, geboren. Hildegard Düvel berichtete, dass zu ihrer Jugendzeit an der Schule (heute Dorfgemeinschaftshaus) in Darrigsdorf ein Fahnenmast gestanden habe. Zu besonderen Anlässen kamen hier die Schüler und Lehrer zu Feier- und Gedenkstunden zusammen.
Da Darrigsdorf keine eigene Fahne mit dorftypischen Motiven besaß, schlummerte die Idee bis in die Adventszeit 2012 vor sich hin. Auf einer gemütlichen vorweihnachtlichen Feier wurden dann Fakten geschaffen. Die Dimensionen und der Standort für den Fahnenmast wurden festgelegt. Horst Karstens ließ den Mast bei Firma Butting in Knesebeck nach Aufmaß anfertigen.
Aber wie sollte die neue Fahne aussehen?
Nach kurzer Zeit stand dann fest: Die Fahne soll angelehnt an das bestehende Wappen der Schützen- und Jungschützengilde Darrigsdorf (entworfen von Rainer Borchers) die Symbole Windmühle und Fulau enthalten. Grundlage sollte die Fahne des Königreich Hannover (Gelb/Weiß) sein, weil Darrigsdorf in früherer Zeit einen Hannoverschen Kriegerverein (Vorgänger des heutigen Schützenvereins) beherbergte. Anders als in anderen Dörfern, in denen nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866, die Preußischen Kriegervereine dominant waren. Zur Herstellung der Fahne musste ich das Wappen digital aufarbeiten.
Dann war es soweit! Am Donnerstag, 02. Mai 2013, wurde der Fahnenmast von Jürgen Düvel, Wolfgang Schulze, Kai Wollschläger, Wolfgang Reiche, Horst Karstens und Holger Reiche aufgestellt und erstmalig die Fahne gehießt, so dass sie zum Schützenfest am 04/05 Mai 2013 friedlich über Darrigsdorf wehen konnte.

Holger Reiche, im Mai 2013

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